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Luxemburg im Zeichen der Euro-Meet 2026

Vom 29. Januar bis 1. Februar 2026 verwandelte sich Luxemburg in das Zentrum des internationalen Schwimmsports, als das hochkarätige Euromeet 2026 stattfand. Mit dabei war Lukas Stöcklein, ein vielversprechender Schwimmer von Eintracht Hildesheim, der trotz eines kürzlichen zweiwöchigen Trainingsausfalls aufgrund eines grippalen Infekts beeindruckende Leistungen zeigte.

Stöcklein trat auf seinen vier Spezialstrecken an: über 50 und 100 Meter Schmetterling sowie 50 und 100 Meter Freistil. Bereits am Eröffnungstag des Wettkampfs demonstrierte der talentierte Hildesheimer seine Stärke. Mit einer Zeit von 25,22 Sekunden über 50 Meter Schmetterling zeigte er eine bemerkenswerte Leistung. Diese Zeit reichte für Platz 39 von 159 Teilnehmern und war die drittschnellste Zeit unter den deutschen Schwimmern – eine Leistung, die nur knapp über seiner persönlichen Bestzeit lag.

In den folgenden Tagen setzte Stöcklein seine starke Form fort. Am Samstag startete er über 100 Meter Schmetterling und beendete das Rennen mit 58,78 Sekunden, dicht gefolgt von einem 50 Meter Freistil-Lauf, den er in 24,52 Sekunden bewältigte. Beide Zeiten lagen nur knapp über seinen bisherigen Bestmarken und zeigten sein kontinuierliches Leistungsvermögen trotz der gesundheitlichen Rückschläge.

Den krönenden Abschluss seiner Wettkampfteilnahmen setzte er am Sonntag über die 100 Meter Freistil mit einer beeindruckenden Zeit von 54,50 Sekunden. Stöcklein bewies damit, dass er auch nach Rückschlägen ausdauernd und überzeugend auftreten kann.

Abseits des Beckens nutzte Stöcklein die Gelegenheit, die faszinierende Stadt Luxemburg zu erkunden. Die historischen Sehenswürdigkeiten sowie das kulturelle Angebot der Stadt boten ihm eine willkommene Abwechslung und bereicherten seine Wettkampfreise. Außerdem verfolgte er gespannt die Finalabschnitte des Euromeet, bei denen zahlreiche Medaillengewinner von Welt- und Europameisterschaften ihr Können demonstrierten.

Für Stöcklein war das Euromeet 2026 nicht nur eine spannende sportliche Herausforderung, sondern auch eine wertvolle Erfahrung, die seine sportliche Laufbahn nachhaltig prägen könnte. Doch viel Zeit zum Verschnaufen bleibt ihm nicht: Schon am kommenden Samstag, dem 7. Februar, tritt er wieder in Aktion. Gemeinsam mit seinem Team von Eintracht Hildesheim wird er im Hildesheimer Wasserparadies bei der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft (DMS) antreten, um den Aufstieg in die Landesliga Niedersachsen zu erkämpfen. Diese bevorstehende Herausforderung wird sicherlich ein weiterer spannender Abschnitt in Stöckleins Schwimmkarriere sein.

Susanne Bosserhoff